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Erste Gehversuche im 29er

Ostertrainingslager in Slowenien: Größer geht`s nicht – der 29er Eurocup in Koper als Saisonstart

Mitte April waren wir frisch umgestiegenen 29er in Koper, Slowenien, um die Saison mit einem intensiven Trainingslager zu beginnen. Nachdem Adele, Katharina, Johann und ich am Samstag alle in Slowenien angekommen waren ging´s am Sonntagvormittag direkt damit los ein paar grundlegende Dinge zum Trimm vorzubereiten, zum Beispiel eine Trimmtabelle zu erstellen und zu überlegen was man bei welchem Wind ungefähr einstellt. Nach der Therorie und der Vorbereitung gings auch schon am Nachmittag auf´s Wasser, mit dem Ziel sich erst einmal an die Bedingungen zu gewöhnen und damit unsere Trainerin Laura uns Greifswalder und zwei Schweriner, welche mit uns trainiert haben, von der seglerischen Seite kennenlernt.

Als wir dann vom Wasser kamen haben wir einen Spruch gemacht und dann sind wir in unsere Unterkunft in Portoròz gefahren. Dort wurden wir von den Eltern versorgt und konnten uns die Zeit durch gemeinsames Spielen vertreiben. Von Montag bis Mittwoch mussten wir mit den Optis, welche auch in unserer Unterkunft waren, raus zum Frühsport und danach gab es dann gemeinsames Frühstück.

Nach dem Frühstück hieß es dann Segelsachen schnappen und ab nach Koper wo wir dann so gegen 10 Uhr aufs Wasser gegangen sind. Dort haben wir angesichts des wenigen Windes Leichtwind-Halsen- und -Wenden geübt. Unterbrochen wurde das bis 15/16 Uhr andauernde Training nur von einer Mittagspause an Land. Wenn wir dann zurück in Portoròz waren, war es meistens schon 18 Uhr und Abendbrotzeit, also hatten wir nicht viel Freizeit.

Am Donnerstag ging es dann bei 3-5 Knoten, teilweise auch noch weniger, mit dem Eurocup los. Johann und ich haben uns, im Gegensatz zu Adele und Katharina, mehr Wind gewünscht, der dann am Freitag in der 2. und 3. Wettfahrt auch mit 10 Knoten eingesetzt hat.

Der Samstag wurde dann ein deutlich actionreicherer Tag für uns mit Windgeschwindigkeiten bis zu 25 Knoten. Adele und Katharina mussten in der 2. Wettfahrt leider abbrechen, weil ihnen das Fockfall kaputt gegangen ist. Wir haben draußen weiter unser Glück versucht, sind aber einige Mal gekentert und haben es dadurch, bis auf die erste Tageswettfahrt, nicht ins Ziel geschafft.

Der Sonntag wurde vom Wind sogar noch heftiger, worauf die Regattaleitung abbließ und dann genug Zeit zum Verladen entstand. Im Endergebnis standen beide Greifswalder Crews ziemlich weit unten. Aber insgesamt kam es Laura auch nicht auf unser Regattaergebnis an, sondern vielmehr darauf, dass wir was lernen und das haben wir gemacht. Am Sonntagabend und Montagfrüh war dann Abreise und es ging zurück an die Dänische Wieck.

Sebastian Riemann

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