BoddenRacer

Jetzt Theresa zu MVs Nachwuchssportlerin des Jahres wählen

Theresa mit dem (ehem.) Landestrainer Roberto Güldenpenning

Das hatten wir, glaube ich, auch noch nicht. Nach dem 6.Platz bei der Laser Radial (ILCA6) Junioren-Weltmeisterschaft, ist Theresa nun zur Nachwuchssportlerin des Jahres 2021 von M-V nominiert. Das ist doch eine tolle Bestätigung ihrer Leistung der letzten Jahre.

In der Gemeinsamen Jugendabteilung der Greifswalder Segelvereine aufgewachsen, hat sie die letzten Jahre intensiv beim Landestrainer in Warnemünde trainiert.

Zum Abstimmen klickt auf den Link und wählt in den weiteren Kategorien natürlich auch die anderen Segler:innen. :-) https://www.mv-sportlerdesjahres.de/

Diese Abstimmung von Landessportbund und den großen Medienhäusern in M-V läuft noch bis zum 15.Januar 2022. Also ran!

Wählt Oli zum Segler des Jahres!

Die Segler-Zeitung und die Segelreporter rufen zur Wahl der Segler:in des Jahres auf. Mit Oliver Schmidt-Rybandt wurde dieses Jahr auch mal ein “Junge” hier aus der Region nominiert. Neben dem Silverrudder (einhand), das Oli auf einer Dehler30OD gewonnen hat, war er auch beim Sieg von Asia de Cuba bei der Greifswalder Mittwochsregatta nicht ganz unbeteiligt. Auf die Frage, welcher Erfolg ihm nun wichtiger ist, flunkert er:

Na Mittwochsregatta natürlich! Ist doch klar. In beiden Fällen kommt es aber zustande, weil viele Ideen von mir im jeweiligen Boot stecken. Es gibt wenig worauf ich stolz bin, weil ich mir mein Wissen nicht gerade hart erarbeitet habe, sondern es mir zugeflogen ist. Auf die Geschwindigkeit der von mir getunten oder gar entwickelten Boote bin ich aber schon etwas stolz.

Segel-Deutschland kann also abstimmen: Vendeé Globe Held, Olympiazweite, … oder eben Mittwochsregattasieger von Greifswald. BoddenRacer-Leser wissen was zu tun ist. :-)

Link zu unserem Kandidaten: https://segelreporter.com/regatta/kandidatenkuer-seglerin-des-jahres-2021-teil-8-oliver-schmidt-rybandt/

X-79 German Open – Lust auf mehr

„Endlich wieder Regatta!“ haben sich Hagen, Geertje und Holger im September gedacht, als sie sich im September die X-79 Prixies79 und ihren Neubrandenburger Eigner Christian geschnappt haben und zur Flensburger Fördewoche gefahren sind.

„Und dann noch auf völlig neuem Terrain für uns als Klassenregatta im Rahmen der German Open der X-79 Yachten in Glücksburg.

Der für uns kaum in Erfahrung zu bringende Streckenverlauf bescherte uns gleich zu Beginn ein DNF. Danach konnte es nur noch bergauf gehen. Drei passable 6. Plätze später beendeten wir die Serie nach Bruch und Kollision am Luvfaß.

Die eingeschworene und wie mir scheint auflebende X79-Gemeinschaft und die tolle Erfahrung einer Klassenregatta haben Lust auf mehr gemacht.“

Hagen

Ergebnisse hier.

Den grauen November erträglich machen

Irgendwie war die Saison 2021 nicht vollständig. Wir konnten zwar segeln, aber gemeinsame Veranstaltungen blieben Mangelware oder auf den privaten Kreis beschränkt.

Da kam Tim mit der Idee um die Ecke, im November ein kleines Master Event zu segeln. Klasse! Nach Terminabgleich blieb das Wochenende in der Monatsmitte übrig, eine WhatsApp Gruppe nahm Fahrt auf und der Wind in der Vorhersage ständig zu. Dafür schloss das Sperrwerk und ein Start-Motorboot hätte nur noch theoretisch wie im Bond-Film über die Barre springen können. Alles nicht so toll, aber die Temperaturen schossen zum Glück auf untypische 12° nach oben, der Regen machte Pause, also „Klar Schiff“ und los!

Das Feld war übersichtlich mit 6 Mastern aus Röbel, Stralsund und Greifswald besetzt. Zum Angewöhnen gings bei Südwestwind Stärke 5-6 im Surf zum Ludwigsburger Haken. Spieler-Trainer Tim inszenierte einen Torstart und wir kreuzten Richtung Ladebow. Oben kamen wir dicht gedrängt an, der Altersunterschied im Feld war kaum sichtbar. Nur Gunnar musste wegen Materialproblemen abdrehen. Die Lehre: Plastikbeschläge altern, irgendwann sind sie spröde und brechen unter Last. Gut, wenn dies bei einer Spaßregatta in der Heimat passiert und nicht bei einer Masters IDM am Bodensee. Abhilfe: im Winter die Travellerösen wechseln.

Für den Rest reichte es für eine zweite Runde. Auf dem Downwind zurück zum Start zeigte uns Tim, wie eine Kenterung ohne Wasserkontakt bewältigt wird – sehenswert. Nach der Kreuz beschlossen die zwei Alterspräsidenten (Ü60) die Heimfahrt anzutreten, was ein besonderer Gleitspaß war. Die Jungspunde (Ü50) gaben sich noch eine dritte Runde, aber mit der Dämmerung waren alle wieder an Land. Ein wenig ausgepowert, aber mit einem breiten Grinsen wurden die Höhepunkte ausgewertet. Am Kamin bei Kolti gab es lecker Suppe und eine neue Erfahrung für Rumtrinker.

Fazit: ein grauer November ist erträglich, wenn eine gute Truppe Laser segelt. Danke an Tim und Kolti für die Idee und die nette Umrahmung!

Christian (167661 -Ü60)