BoddenRacer

Training der 1000 Tode

Mimi an der Côte d‘azur

Ich war diese Winterferien das erste Mal mit dem ILCA 4 im Trainingslager in Hyères in Südfrankreich. Paddy von Landesverband hatte mir beim Herbstpokal angeboten, mit dem Kader mit in das Trainingslager zu fahren. Am 31. Januar, dem letzten Schultag, war meine Familie schon los in die Winterferien gefahren und ich habe nach der Schule zu Hause gewartet, dass Valentin und seine Eltern mich dann mitnehmen. Es waren nämlich auch vier Greifswald Opti-Segler dabei: Valentin, Oskar, Venia und Alex.

Die große Opti Trainingsgruppe des SVMV.

Am Sonntag haben wir uns dann im Hafen von Hyères getroffen, um die Boote abzuladen und aufzutakeln. Wir waren 21 ILCA insgesamt und davon zehn ILCA 4. Für uns im ILCA 4 gab es zwei Trainigsgruppen, einmal bei Paddy und einmal bei Roberto. Ich war bei Roberto. Nachdem wir fertig waren, gab es am Sonntag gleich die erste Trainingseinheit.   

Die zwei Wochen in Frankreich waren sehr schön. Ich hatte 11 sehr schöne Segeltage mit viel Wind. Nur an zwei Tagen sind wir wegen zu viel Wind und Welle nicht gesegelt. 

Frühsport am Strand

Der Tag begann meistens mit Frühsport um 7:45. Dazu sind wir alle gemeinsam laufen gegangen und haben dann am Strand gemeinsame Dehnübungen gemacht. An einem Tag haben wir sogar Zumba gemacht. Danach sind wir dann alle zum Frühstück nach Hause zurückgegangen. Wir haben uns dann um 9.30 Uhr wieder im Hafen getroffen, alles fertig gemacht und um 10.00 Uhr sind wir für zwei Stunden auf das Wasser. In dieser Zeit haben wir alles Mögliche geübt. Am anstrengendsten war die „Pfadfinder“-Übung (Danke Paul! Danke Philip). 

Zur Mittagspause sind wir rein und haben an Land gegessen. Die zweite Einheit am Nachmittag ging von 14 bis 17 Uhr und wir sind da eigentlich immer Regatten gefahren, oft auch mit allen ILCAs aus MV zusammen. Nach dem Training gab es dann eine kleine Einheit mit Dehnübungen. Wer wollte, konnte zu Hause auch noch laufen gehen. Aber ehrlich, meistens war ich abends ganz schön kaputt und meine Hände taten weh. Aber oft habe ich dann mit Carla aus Rostock noch Yoga gemacht.

Nicht immer eitel Sonnenschein in Südfrankreich.

Nach dem Abendessen habe ich ab und zu mit meinen Eltern telefoniert. Abends haben wir uns meistens mit allen anderen von den ILCA 4 und den Optis noch getroffen und sind dann zum Strand gegangen.

An dem ersten Tag, an dem zu viel Wind war, hatten wir das „Training der 1000 Tode”. Danach konnte ich mich kaum noch bewegen. Am zweiten Tag mit zu viel Wind sind wir als Trainingsgruppe zum Sportladen gefahren und waren shoppen.  

Oskar, Venia, Valentin und Alex waren aus Greifswald mit dabei.

Es waren zwei supertolle Wochen und ich habe viel Wasserzeit gehabt und noch mehr gelernt. Ich freue mich jetzt auf die Saison hier in Greifswald und vorher noch das Ostertrainingslager und die Regatta am Gardasee.

Mimi Langner