BoddenRacer

Das Glasperlenspiel

Viele haben sich vielleicht schon gefragt, wer da mit diesem roten Boot neuerdings bei den Greifswalder Regatten mitsegeln. Hier stellt sich der Neuzugänge selber vor …

Wenn auch etwas spät aber dann sicher noch rechtzeitig vor dem Saisonende 2019 möchte ich noch einen Neuzugang für die Regattasaison 2019 melden. Es ist die offene Kieljolle vom Typ Trias. Im vergangenen Sommer hab ich sie vom Starnberger See zu uns an den Bodden getrailert. Sie ist Baujahr 1982. Dementsprechend war ihr Zustand. So konnte ich im vergangenen Jahr noch nicht an den Mittwochsregatten teilnehmen. Nach einem sehr umfangreichen Refit des Rumpfes war ich dann endlich in der Lage, die zweite Hälfte der Mittwochsregattasaison 2019 mit meiner Teilnahme zu bereichern. Sicher eher als Füller des Feldes. Meine Crew muss sich erst einmal zusammenfinden, einspielen und das Boot kennenlernen. Die letzten Wettfahrten verliefen schon zu unserer Zufriedenheit. Zumindest segelten wir nicht hoffnungslos hinterher. Ein Steigerungspotential für die nächsten Jahre soll ja auch noch vorhanden sein.

Ein paar Infos zum Boot: 9,20 m lang, 2,12 m breit, 1,35m Tiefgang. 17 m² Groß, 16m² Genua und 48 m² Spi. Getauft wurde das Boot von mir im letzten Jahr auf den Namen Glasperle. In Anlehnung an das Spätwerk von Hermann Hesse „Das Glasperlenspiel“. Zum Trias Sailingteam Glasperle gehören Volker, Beate, Jan und André.

Viele Grüße
Volker Markmann

Top Teamleistung in Schwerin – Adele gewinnt erneut

Unsere Greifswalder Optis segeln momentan von Erfolg zu Erfolg. Adele Hübner konnte am vergangenen Wochenende beim Schweriner Marstall Cup erneut in Opti B gewinnen.

Die tolle Greifswalder Teamleistung konnten Michel und Lukas als 12. und 15. im Feld der 47 Boote abrunden.

Damit dürfte Adele bei der Landesjugendmeisterschaft am kommenden Wochenende in Ribnitz als eine der Favoriten antreten. Aber unsere Greifswalder Segler fahren sowieso immer ohne Druck zur Regatta. ;-)

In Schwerin standen bei Flaute und Hitze am Samstag vor allem der Spaß bei der Abkühlung im Vordergrund.

Slippery when wet auf Skandinavientour – Teil 1

Slippery when wet ist momentan auf Skandinavientour. Am vergangenen Wochenende haben wir an der offenen Norwegischen Melges24 Meisterschaft auf der Insel Askøy in der Nähe von Bergen teilgenommen. Am stürmischen Freitag wurden alle weiteren Aktivitäten auf der Wasser abgebrochen, nachdem im Feld der 26 Boote in der ersten Wettfahrt fünf Personen aus dem Wasser gesammelt werden mussten, ein Mast gebrochen war und mehrere Boote unfreiwillig in den Sturmböen gegen die Kaimauer der anliegenden Werft getrieben sind. Wir sind in der Wettfahrt irgendwie unter Fock über die Ziellinie geeiert und waren froh wieder in den Hafen zu kommen.

Am Samstag ist die Flotte wegen des anhaltenden Sturms mit bis zu 40kn an Land geblieben und wir haben wir haben den Tag für eine kleine Sightseeingtour nach Bergen genutzt und abends das sensationelle Seafood Dinner im Segel Club genossen.

Sonntag war dafür dann früh aufstehen und vier Wettfahrten bei ca. 15 kn angesagt. Nach unserem Geschmack haben wir uns dabei ganz ordentlich geschlagen (13, 11, 10, 12) und sind mit Gesamtplatz 13 voll zufrieden.

Mittlerweile sind wir auf dem Weg in Richtung Schweden und nehmen hier und da noch ein paar Touristenattraktionen mit. Überhängende Steine über wahnsinnigen Fjorden mit Gletscheransichten haben wir mit einem 28km Gewaltmarsch bei den typischen vier Jahreszeiten an einem Tag schon hinter uns. Schon beeindruckend, was die Norweger hier für eine Natur hingebaut haben.

Am nächsten Wochenende dann die Schwedische Meisterschaft in Borstahusen bei Malmö. Bis dahin gucken wir uns noch ein paar Wasserfälle am Wegesrand an.

Gurken Cap am 07.September

Der Gurken Cap (so steht es auf der Trophäe geschrieben) findet dieses Jahr am Samstag, dem 07.September ab 12.30 Uhr statt.

Jahrelang war das Event vom Reusenhaus in Wieck ein Highlight im Greifswalder Regattakalender und das soll gefälligst auch weiterhin so bleiben. Aber Gurke hat bereits angekündigt, dass der Gurken Cap wohl endgültig in die Geschichtsbücher eingehen wird, wenn die Teilnehmerzahlen nicht wieder ein bisschen steigen sollten. Also kommt in Scharen und lässt es wieder zu einem großen Fest werden. Wann kann man schon mal den Spi falsch rum hoch ziehen, ohne ausgelacht zu werden?

Spektakuläre BoddenWM

Start am Freitag vor Greifswald.

Die 49.Boddenetappen 2019 ist vorbei. Ein spektakuläres Wochenende liegt hinter den ca. 500 Seglern auf 91 Booten in 5 Klassen. Top Organisation an Land und spannende Wettfahrten zwischen Greifswald, Lubmin und Gustow auf Rügen. Am Ende standen die Crews von X-Wing (ORC), Wildcard (YS1), Oie (YS2), Lost Soxxs (YS3) und Peanuts (Familienklasse) ganz oben auf dem Treppchen.

Erinnerungen an ein Essen mit den Eltern?

Wir bekommen Post. Hier ein weiterer offener Brief zu den Planungen der Umgestaltung der Südmole.

Sehr geehrter Herr OBERBÜRGERMEISTER, sehr geehrte Bürgerschaft,

Ich möchte zwei Anmerkungen zur Projektplanung einbringen, bei der ersten werden Sie mir vielleicht Eigeninteresse unterstellen.

Unser Sohn durfte als Teilnehmer des GJA die Gemeinschaft, den Segelsport und das Revier von der Südmole zur dänischen Wiek miterleben. Er war begeistert und wir sind es auch, weil gerade diese Kinder- und Jugendarbeit dank vieler Helfer und Unterstützer einen wichtigen Beitrag zu Persönlichkeitsentwicklung und Sozialverhalten kommender Generationen leistet. Er wird seinen Enkeln noch erzählen, wo er das Segeln gelernt hat. Vielleicht später genau deshalb zum Studieren kommen.

Unterstützen Sie bitte die Vereine, die so etwas ermöglichen. Es gibt viele Bürgermeister, die Sie um einen solchen Zugang zur See beneiden. Nutzen sie ihn unique.

Sind Sie mal entlang flaniert, wenn Kinder und Jugendliche mit kleinen Jollen bei frischem Wind raussegeln? Dann wissen Sie um den Unterschied, den der Tourist augenscheinlich wahrnimmt. Man kann stattdessen auch an beide Molen Flusskreuzfahrer mit laufenden Dieselaggregaten legen… schön ist das nicht.

Meine zweite Anmerkung bezieht sich auf die Planung.

Zunächst wird man als Beobachter feststellen, dass die Gastronomie am Ryck selbst an Sommertagen den Ansturm der Gäste bisher gut standhält. Auch auf der Nordmole mit Restaurant sehen wir mehr Leute auf’s Wasser schauen als dass sich Engpässe in der leiblichen Versorgung oder gar Schlangen bilden. Ich schätze die Auslastung geringer ein als um die Wiecker Klappbrücke herum.

Wo ist der Mehrbedarf? Wie kommen die Gäste dahin? Wollen wir noch Parkflächen auf das kleine Areal setzen? Da kommt dann noch Gastronomie hin. Oder am besten noch ein Hotel…. Für ein Grundstück, was sich so kein zweites Mal findet und das die Attraktivität der Stadt mitbestimmt, kann ich an den Ideen der Planer nichts kreatives oder inspirierendes finden, was diesem besonderen Stück Land gerecht wird.

Ihre Stadt hat besseres verdient. Zum Beispiel das, was heute schon dort vielfach praktiziert wird. Aktives attraktives Vereinsleben. Mein Sohn und viele andere Kinder werden sich kaum je daran erinnern, dass sie auf der Südmole zu Greifswald mit ihren Eltern mal zum Essen waren. Noch nicht einmal, wenn es geschmeckt hat.

Herzliche Grüße aus Niedersachsen

André Zoellner

Adele gewinnt Opti Regatta in Hohen Viecheln

Momentan in Topform – Adele Hübner.

Adele gewinnt die Opti B Regatta in Hohen Viecheln! Michel wird 9. , Maxi 14. , Bjarne 20. und Max 21. In Opti A wurde Max 15. und Johann 16.

Das Ergebnis reiht sich ein in die anderen guten Ergebnisse der bisherigen Sommerregatten. Schon in Rerik zur Sommersonnenwende konnte Adele als Dritte mit einer konstanten Serie aufs Treppchen klettern.

Lukas (Teilzeitsteuermann auf der Melges24 bei der Mittwochsregatta) konnte in Rerik die letzte Wettfahrt gewinnen und Gesamt-Neunter im Feld von 49 Startern werden.

Und auch Max konnte in Opti A in Rerik nach ganz vorne schnuppern als er in der vierten Wettfahrt Dritter wurde. Als 15. in der Gesamtabrechnung landete er auch deutlich in der ersten Hälfte.

Die Greifswalder Opti Gang in Hohen Viecheln.

Nachdem die Sommerferien ja nun mittlerweile vorbei sind, gehen auch die Regatten wieder los. Dieses Wochenende ist der Greifswalder Tross mit Trainern und Eltern zum Schweriner Marstall Cup unterwegs und danach steht auch schon das Highlight mit der Landesjugendmeisterschaft in Ribnitz an.

GJA Training der Laser und 420er.

Neben dem Optis gibt es mittlerweile auch wieder eine größere Laser Trainingsgruppe. Finn ist in Rerik seine letzte Opti Regatta gesegelt und trainiert seit dem großen Sommertrainingslager im Laser4.7. Neben Jannes, der schon seit zwei Jahren Laser segelt, gibt es mit Rita, Agnes und Lasse zudem drei weitere GJA-Neuzugänge im Laser4.7. Nach einigen Aus- und Umstiegen in den letzten Jahren ist die Laser-Flotte in der Gemeinsamen Jugendabteilung damit wieder zu einer guten Größe angewachsen. Momentan komplettieren vier 420er Crews das Bild beim wöchentlichen Training jeden Montag und Donnerstag Nachmittag.